Evaluation des Verkehrsversuches temporärer Radfahrstreifen in der Hamburger Hafencity

Bei der sogenannten Pop-Up-Bikelane (PUBL) handelt es sich rechtlich um eine kurzfristig eingerichtete Radverkehrsführung, welche bei einer akuten Gefahren- oder Krisensituation oder bei plötzlich geänderten Rahmenbedingungen im Straßenverkehr schnell für mehr Platz und Sicherheit für den Radverkehr sorgen soll. Diese können temporär oder dauerhaft, z. B. in Form von Radfahrstreifen mit Hilfe von gelben Markierungen, eingerichtet werden. In der einjährigen Versuchsphase sollte das Verkehrsverhalten von zu Fuß Gehenden, Radfahrenden und Kfz-Nutzenden beobachtet und dokumentiert werden, um insbesondere Gefährdungspotentiale zu erkennen. Dazu wurde auch eine Online-Umfrage geschaltet. Mit Hilfe der Unfall-Dokumentation der Behörde für Inneres und Sport (BIS), sollte das Unfallgeschehen analysiert werden. Aus Verkehrserhebungen, die vor und nach Einrichtung der PUBL durchgeführt wurden, konnte abgeleitet werden, ob die neue Verkehrsführung zu nennenswerten Veränderungen der Nutzerbewegungen geführt hatte. Dazu sind auch Veränderungen in angrenzenden, parallel verlaufenden Straßenzügen von Interesse. Fahrzeitmessungen der Hamburger Hochbahn, für die in der Hafencity verkehrende Buslinie 111, konnten ebenfalls Anhaltswerte über den Verkehrsfluss geben. Geschwindigkeits- und Fahrzeitdaten des Anbieters INRIX, für den Kfz-Verkehr in einzelnen Abschnitten und für die gesamte Strecke für beide Fahrtrichtungen, brachten zusätzlich Anhaltswerte zu den Auswirkungen.

AUFTRAGGEBER

Freie und Hansestadt Hamburg, Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer - S2

AUSFÜHRUNGSZEIT

2021 – 2022

Leistungen

  • Evaluation
  • Verkehrserhebung

Weitere Informationen

  • Innerstädtisch: ja
  • Radverkehrsanlage: ja
  • Bauen im Bestand: –
  • Bei laufendem Betrieb: –
  • Koordinierung von Dritten: –

Evaluation des Verkehrsversuches temporärer Radfahrstreifen in der Hamburger Hafencity

Bei der sogenannten Pop-Up-Bikelane (PUBL) handelt es sich rechtlich um eine kurzfristig eingerichtete Radverkehrsführung, welche bei einer akuten Gefahren- oder Krisensituation oder bei plötzlich geänderten Rahmenbedingungen im Straßenverkehr schnell für mehr Platz und Sicherheit für den Radverkehr sorgen soll. Diese können temporär oder dauerhaft, z. B. in Form von Radfahrstreifen mit Hilfe von gelben Markierungen, eingerichtet werden. In der einjährigen Versuchsphase sollte das Verkehrsverhalten von zu Fuß Gehenden, Radfahrenden und Kfz-Nutzenden beobachtet und dokumentiert werden, um insbesondere Gefährdungspotentiale zu erkennen. Dazu wurde auch eine Online-Umfrage geschaltet. Mit Hilfe der Unfall-Dokumentation der Behörde für Inneres und Sport (BIS), sollte das Unfallgeschehen analysiert werden. Aus Verkehrserhebungen, die vor und nach Einrichtung der PUBL durchgeführt wurden, konnte abgeleitet werden, ob die neue Verkehrsführung zu nennenswerten Veränderungen der Nutzerbewegungen geführt hatte. Dazu sind auch Veränderungen in angrenzenden, parallel verlaufenden Straßenzügen von Interesse. Fahrzeitmessungen der Hamburger Hochbahn, für die in der Hafencity verkehrende Buslinie 111, konnten ebenfalls Anhaltswerte über den Verkehrsfluss geben. Geschwindigkeits- und Fahrzeitdaten des Anbieters INRIX, für den Kfz-Verkehr in einzelnen Abschnitten und für die gesamte Strecke für beide Fahrtrichtungen, brachten zusätzlich Anhaltswerte zu den Auswirkungen.

AUFTRAGGEBER

Freie und Hansestadt Hamburg, Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer - S2

AUSFÜHRUNGSZEIT

2021 – 2022

Leistungen

  • Evaluation
  • Verkehrserhebung

Weitere Informationen

  • Innerstädtisch: ja
  • Radverkehrsanlage: ja
  • Bauen im Bestand: –
  • Bei laufendem Betrieb: –
  • Koordinierung von Dritten: –